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Mein ökologischer Garten

Wer einen ökologischen Garten haben möchte, muss diesen auf natürliche Art und Weise bewirtschaften und pflegen. Auf chemische Gifte und Kunstdünger muss gänzlich verzichtet werden. Man sollte die Natur mithilfe der Natur im Gleichgewicht halten und versuchen auf natürlichem Weg seine Anforderungen an den Garten zu erreichen. Unkraut sollte entfernt und nicht vergiftet werden. Teilweise ergibt sich ein anfangs etwas höherer Arbeitsaufwand, der sich dann relativiert und dafür kann sich zumeist das Ergebnis sehen lassen. Schädlinge sollten auf natürliche Weise bekämpft werden, was bedeutet, dass z. B. Blattläuse mit Brenneselsud oder Marienkäfern bekämpft werden und nicht mit der Giftspritze. Schnecken sollten regelmäßig abgesammelt werden, um Schneckenfraß vorzubeugen. Reicht das Einsammeln alleine nicht aus, kann man auch noch durchdachte, aber simple Fallen bauen, um diese Allesfresser vom Garten fernzuhalten.

Die Natur bei der Bodenpflege integrieren

Bodenpflege ist äußerst wichtig um einen sichtbaren Erfolg im Garten zu erlangen. Man sollte den Boden daher in einer gewissen Regelmäßigkeit lockern, bei Trockenheit gießen, bei der Düngung Mulch, Kompost und Gründüngung verwenden. Auf die richtige Fruchtfolge ist zu achten. Um den Boden die nötigen Nährstoffe zuzufügen, kann man Kompost oder Tiermist verwenden. Kompost hat viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Düngerarten. Kommt es zu starken Regenfällen, dann wird einer Boden, der vorher mit Kompost gedüngt wurde, weniger von Verschlämmungen und Nährstoffauswaschungen betroffen sein, als andere Böden. Das liegt an den bindenden Eigenschaften des Kompostes. Kompost kann man aus seinen eigenen Küchenabfällen selber herstellen. Man kann spezielle Kompostertonnen für den Kleingarten kaufen. Man spart somit die Entsorgung über den Hausmüll und erhält einen wertvollen Dünger, der sämtliche Pflanzennährstoffe und Mikroorganismen enthält, die ein gesunder Boden benötigt. Die zumeist krümelige Beschaffenheit sorgt für gute Wasserspeicherung und Durchlüftung. Alle Bodenstrukturen, ob sandig oder schwer bekommen eine bessere Beschaffenheit durch die Gabe von Kompost. Der Einsatz von Kompost ist weitaus ökologischer und sinnvoller als der von Torf, daher sollte auf die Anreicherung des Bodens mithilfe von Torf gänzlich verzichtet werden.

Der Einsatz von Bodendeckern verhindert das Unkrautwachstum

Wer seinen Ziergarten verschönern möchte, aber zu wenig Zeit besitzt, um häufig Unkraut zu jäten, der sollte sich einmal Gedanken machen, ob es nicht sinnvoll ist, Bodendecker zu pflanzen. Bodendecker sind derart schnell wachsende und dichte Pflanzen, die es Unkraut kaum ermöglichen Fuß zu fassen. Zum einen verdrängen sie die Unkräuter, zum anderen verhindern sie den Anflug von Samen, da dieser, aufgrund des dichten Bewuchses, kaum in der Lage ist, die Erde zu erreichen.

Die Fruchtfolge

Bei der Fruchtfolge sollte man sich gleich beim Kauf der Pflanzen vom Gärtner beraten lassen oder sich anderweitig informieren. Die Fruchtfolge ist äußerst wichtig. Sie kann verantwortlich dafür sein, das Pflanzen entweder besonders gut wachsen, oder verkümmern. Pflanzenwurzeln hinterlassen im Boden bestimmte Ausscheidungen, die speziellen, anderen Pflanzen von Nutzen sind, aber wieder andere fast vergiften. Das ist der Grund, warum man genauestens auf die Fruchtfolge achten sollte. Es empfiehlt sich, jedes Jahr einen Pflanzplan seines Gartens zu erstellen. Diesen kann man für die genaue Planung, aber auch für den Verlauf der nächsten Jahre nutzen. Es macht ebenfalls Sinn, die Ernteerträge darin zu verzeichnen.

 

Naturschutz ist sinnvoll und wichtig

Der Naturschutz geht uns alle an. Ein oft zitierter Satz, aber wahr. Die Lebensgemeinschaft und die natürlichen Lebensgrundlagen von seltenen Pflanzen und Tieren, aber auch der Bestand von Landschaften unter ganz natürlichen Bedingungen, das ist die Aufgabe des Naturschutzes. Naturschutz, der sogar in einem Gesetz, dem Bundesnaturschutzgesetz, verankert ist. Die Lebensgrundlage der Menschen erhalten, die Funktionsfähigkeit unseres Naturhaushaltes bewahren, die Tier- und Pflanzenwelt in ihren Lebensräumen absichern und nicht zuletzt die Vielfalt und Schönheit, aber auch die Ausgeglichenheit in der Natur und der Landschaft zu hegen und zu pflegen, einfach zu bewahren. Durch diese Maßnahmen wird auch die Lebensgrundlage des Menschen nachhaltig geschützt werden.

Aber was bedeutet das für den Einzelnen. Zum ersten mehr Lebensqualität. Denn es ist erwiesen, dass der Erhalt von natürlichen Lebensräumen, für unser Wohlbefinden sorgt. Natürliche Lebensräume, wie beispielsweise Naturschutzgebiete, grüne, saftige Wiesen mit Vögeln, von denen man glaubte sie seien ausgestorben. Eine intakte Natur gibt dem Menschen Gesundheit in physischer als auch psychischer Art. Die Seen, in denen wieder Fische angesiedelt wurden. Klare und sauber Gewässer mit einem Ökosystem, an dem noch unsere Kinder teilnehmen werden. Seltene Biotope und Tierarten als auch Kulturlandschaften erhalten oder wieder erschaffen, um damit die nachhaltige Nutzung der Natur zu erhalten.

Denn klar ist, dass die Ressourcen der Natur nicht unendlich sind. Man muss die Natur als Ganzes sehen. Jedes Rädchen, das ins andere greift. Alles ist wichtig, der Frosch im Teich, genauso wie die Pilze im Wald. Beispielsweise die Schmetterlinge in den Wildsträucherhecken, die Hummeln am offenen Waldrand. Die Hummeln z.B. bestäuben den Klee oder Obstbäume. Alles trägt dazu bei, dass die Schönheit unserer Heimat, die Landschaft, der Wald erhalten bleibt. Wenn man zusieht wie Hummeln und Wildbienen sich auf einem Kartoffelfeld, der nicht voll mit Pestiziden ist, tummeln und bei der Arbeit sind, dann wird es uns bewusst, was es heißt Naturschutz ist sinnvoll und wichtig.

Man kann als junger Mensch sich für den Naturschutz stark machen, in dem man ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert. Dieses Jahr kann auf einem Bauernhof oder bei den Umweltschutzverbänden stattfinden. Überhaupt die Kinder soll man anhalten, beispielsweise im Wald keinen Müll zu hinterlassen. Oder auch einmal mit den Kindern einen Nachmittag in den Wald gehen und vermüllte Ecken befreien. Das gleiche gilt mit Bächen und Wiesen. Auch die Pflege von Bäumen muss garantiert sein, um auch dort wieder die Ansiedlung von Tieren zu sehen. Die Menschen müssen keine Gebiete schaffen, die sie nicht betreten dürfen, weil es Naturschutzgebiete sind, sondern sie sollen sich eins fühlen mit der Natur.

Sommerwanderung der 4b

Endlich war es soweit. Wir konnten es alle schon gar nicht mehr erwarten. Die ganze Nacht hab ich kaum geschlafen. Doch dann war es endlich soweit. Meine Mutter hatte mich noch zur Bushaltestelle gebracht. Dann fuhren wir endlich los. Es ging ins Sauerland, wo Frau Schulte, unsere Klassenlehrerin, mit uns zu einer Sommerwanderung aufbrechen wollte. Das Wetter war herrlich hierfür. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Wir konnten mit kurzer Hose und T-Shirt los, ohne nervige Jacke. Nach einer halben Stunde Busfahrt waren wir angekommen. Im Bus hatten wir alle schon viel Spaß. An einem Wanderparkplatz stiegen wir aus. Herr Berens wartete hier schon auf uns. Herr Berens ist Förster von Beruf und sollte unsere Wanderung führen. Er war ein großer Mann, in grünem Zeug gekleidet und mit einem großen Hut. Dabei hatte er seinen Hund "Sally". An dem direkt die ganze Klasse gefallen gefunden hatte. Herr Berens sagte uns, das nun eine gute Stunde Wanderung auf dem Programm stand. Dabei würde er uns alles im Wald genau erklären und das jeder mal "Sally" an der Leine halten dürfte. Da freuten sich alle am meisten drauf!

Zu Beginn gingen wir an einer großen Wiese vorbei. Viele bunte Blumen konnte man hier sehen. Herr Berens sagte, das diese Wiese extra nicht abgemäht würde. Es sei hier ein Naturschutzgebiet. Nach der Wiese ging es in einen Wald. Es war ein Nadelwald. Nadelwälder seien hier im Sauerland üblich. Obwohl der Sturm "Kyrill" hier viele Bäume entwurzelt hätte. Nach ein paar Meter Fußmarsch sah man es dann auch. Wir kamen an eine Stelle wo keine Bäume mehr standen. Nur noch Wurzeln. Aber Kreuz und Quer gelegt. "Alles so wie nach Kyrill", sagte Herr Berens. Es sah schon sehr schlimm aus. Herr Berens sagte, diese Stelle sei extra so gelassen worden, um es den Menschen zeigen zu können. Eine ganze Weile verbrachten wir noch an der Stelle. Denn wir sollten uns die verschiedenen Schautafeln dazu ansehen. Und ein Arbeitsblatt über den Sturm "Kyrill" abarbeiten, welches wir von Schulte bekamen. Michael, mein Freund und ich waren hiermit aber sehr schnell fertig. Nun sollte es weiter gehen undich war an der Zeit "Sally" zu nehmen. Da hatte mich schon den ganzen Ausflug lang drauf gefreut. "Sally" war echt lieb. Sie ließ sich die ganze Zeit streicheln. Ich und meine Freunde durften sie halten bis wir an eine Hütte kamen. Hier endete unsere Wanderung. Es gab zum Abschluss noch Bratwurst vom Grill und dann machte Herr Berens mit uns Stockbrot. Danach erkundeten wir noch die Gegend. Meine Freunde und ich fanden einen kleinen Bach ganz in der Nähe der Hütte. Wir zogen unsere Schuhe aus und bauten einen großen Damm. Bis Frau Schulte uns rief und wir leider nicht fertig werden konnten. Es war Nachmittag und wir wurden vom Busfahrer wieder abgeholt. Auf der Rückfahrt war es sehr leise. Wir waren alle müde und fanden den Tag ganz Toll. Besonders Herr Berens und "Sally" waren sehr nett.

 

Michael Wagenhäuser, Hauptstraße 51, 97519 Riedbach;